Merkwürdige Monumente

In den Lavanttaler Alpen zwischen der Steiermark und Kärnten, direkt neben dem Nord-Süd-Wanderweg, lächelt es aus einem Fichtenhain heraus: das Steinerne Weibl. Das Kopfrelief dieser eineinhalb Meter hohen Stele hat gut grinsen, denn sein Rätsel bleibt wohl für immer ungelöst. 

Pyramide
Pyramide

Auch bei dieser steinernen Pyramide im Waldviertel im Norden Österreichs muss man genauer hinsehen. Geht sie auf die Kelten zurück? Oder auf die Freimaurer, die mehr als 2000 Jahre später im nahen Schloss Rosenau eine Loge gegründet haben? 

Zwischen den Steintrümmern, die in der Landschaft herumliegen, gibt es nicht wenige, die von Menschen bewegt, aufgestellt, bearbeitet oder übereinandergeschichtet wurden. Auch das sind historische Objekte und Kulturgüter. Sie aufzusuchen ist spannend und führt manchmal zu wunderschönen Plätzen. Der Versuch, ihr Alter und ihre Bedeutung zu ergründen endet jedoch oft genug im Reich der Spekulation.

Monumente und Menhire, im Kreis oder in Reihen angeordnete Stelen oder Felsbrocken, Rutsch- und Fruchtbarkeitssteine, Dolmen (Felsgräber), steinerne Altäre, Tische und Sitze, Opferschächte, Lochsteine, vom Volk verehrte Höhlen und Quellen, heilige Berge und auch teuflische Plätze – all das erinnert an jahrhunderte- oder gar jahrtausendealte menschliche Sichtweisen.