Wetter ≠ Klima

Eben noch Hitze, gleich darauf Blitz und Hagel: Mitunter wechselt es in Minutenschnelle, das Wetter, „der physikalische Zustand der Atmosphäre zu einem bestimmten Zeitpunkt oder in einem kürzeren Zeitraum an einem bestimmten Ort oder in einem Gebiet“, wie es der Deutsche Wetterdienst definiert.

Nebel
Nebel

Dahinter stecken unablässige Veränderungen der Lufttemperatur, der Luftfeuchte und des Luftdrucks, der Windrichtung und -geschwindigkeit, der Bewölkung und des Niederschlags, die sich in der Troposphäre, der untersten Schicht der Atmosphäre, die bis zu 16 Kilometer emporreicht, abspielen. 

Erwärmt sich Luft, dann dehnt sie sich aus, steigt auf und lässt am Boden kalte Luft nachströmen – das sorgt für die Bildung von Hoch- und Tiefdruckgebieten, von Wind und Sturm. Je wärmer es wird, umso mehr Feuchtigkeit kann die Atmosphäre aufnehmen (bei jedem Grad Temperaturanstieg etwa sieben Prozent mehr); außerdem steigt die Verdunstung. 

Weitaus behäbiger wandelt sich das Klima, das beschreibt, welche Wetterbedingungen über lange Zeiträume typischerweise auftreten, wie stark sie schwanken und wie häufig Extreme vorkommen. Um Trends darstellen zu können, werden diese statistische Mittelwerte üblicherweise über Phasen von mindestens 30 Jahren erhoben. 

Wie ineinandergreifende Zahnräder nehmen die verschiedensten Komponenten Einfluss auf das Klima, etwa die Stärke der Sonneneinstrahlung oder starker Vulkanismus. Von größter Bedeutung sind die Wechselwirkungen zwischen der Atmosphäre und der Litho-, der Hydro-, der Kryo- sowie der Biosphäre der Erde, etwa der globale Wasserkreislauf, aber auch die Meeresströmungen und die atmosphärische Zirkulation zwischen Äquator und Polregionen. 

Bei der Aufnahme von Sonnenenergie erhitzen sich dunkle Böden weitaus stärker als heller Untergrund wie etwa Schnee oder Eis. Wasser und Gase werden auch von allen Organismen einschließlich des Menschen, gespeichert und mit ihrer unbelebten Umwelt ausgetauscht.

Klima 1
Klima 1

Weitaus behäbiger wandelt sich das Klima, das beschreibt, welche Wetterbedingungen über lange Zeiträume typischerweise auftreten, wie stark sie schwanken und wie häufig Extreme vorkommen. Um Trends darstellen zu können, werden diese statistische Mittelwerte üblicherweise über Phasen von mindestens 30 Jahren erhoben. 

Wie ineinandergreifende Zahnräder nehmen die verschiedensten Komponenten Einfluss auf das Klima, etwa die Stärke der Sonneneinstrahlung oder starker Vulkanismus. Von größter Bedeutung sind die Wechselwirkungen zwischen der Atmosphäre und der Litho-, der Hydro-, der Kryo- sowie der Biosphäre der Erde, etwa der globale Wasserkreislauf, aber auch die Meeresströmungen und die atmosphärische Zirkulation zwischen Äquator und Polregionen. 

Bei der Aufnahme von Sonnenenergie erhitzen sich dunkle Böden weitaus stärker als heller Untergrund wie etwa Schnee oder Eis. Wasser und Gase werden auch von allen Organismen einschließlich des Menschen, gespeichert und mit ihrer unbelebten Umwelt ausgetauscht.