Die anderen Alpen – das Buch

Matterhorn, Neuschwanstein, die Drei Zinnen: Kennt man. Doch dazwischen verstecken sich die eigentlichen Wunder: bizarre Felsgestalten und die faszinierenden Spuren der ersten Menschen, die in unserer Bergwelt lebten.

Die Alpen mit anderen Augen sehen

Buchcover
Buchcover

»Mal was ganz anderes, ein ganz anderer Blick auf die Alpen. Tolle Fotos und sehr unterhaltsam.« 

Solches Lob freut einen Autor natürlich ganz besonders – vor allem, wenn es vom „Rucksackradio“ auf Bayern 2 kommt. Tatsächlich steckt in diesem Buch sehr viel Herzblut: Seit Langem wollte ich einen großformatigen Band gestalten, der Alpenwissen mit Augenzwinkern verbindet – liebevoll gestaltet, hochwertig produziert und voller überraschender Geschichten.

Die anderen Alpen versammelt 230 außergewöhnliche Wanderziele – vom Mittelmeer bis zum Wienerwald. Es geht zu erstaunlichen Gipfeln und Saurierspuren, in wilde Schluchten, zu eigenwilligen Gletschern und geheimnisvollen Kultplätzen. Das Buch folgt den Wegen von Neandertalern, Kelten, Römern und Kaisern des Mittelalters, es zeigt Orte mit Versteinerungen, Höhlen, Schalensteine und Felsbilder. Und nimmt sogar die Sprachen der Alpen mit auf Tour.

Inzwischen sind Die anderen Alpen bereits in zweiter Auflage erschienen. Das zeigt, dass dieses Buch mit Neugier und Freude gelesen wird und viele Menschen dazu inspiriert, unsere Heimat neu zu entdecken.

Buch und Berg 3
Buch und Berg 3

Die anderen Alpen – wilde Landschaft, rätselhafte Plätze, alte Pfade

384 Seiten
Format: 34,8 x 25,3 cm
Hardcover mit Goldprägung
KOMPASS Verlag
ISBN: 978-3-99121-685-8
€ 49,95
 

2 Inhalt
2 Inhalt
Blättern im Buch 3
Blättern im Buch 3
4 Kissenlava
4 Kissenlava
9 Social media von gestern
9 Social media von gestern
abendschau 7
abendschau 7
Alpenbuch_9
Alpenbuch_9

»Seit mehr als 40 Jahren wandert Wolfgang Heitzmann durch die Alpen. Mit ihm lernt man, die Berge neu zu sehen.«

BR Abendschau / ARD
 

»Wie eine Zeitreise im Kopf … Wolfgang Heitzmanns neues Werk über die Alpen ist Tourenführer und Wissenschaftsbuch in einem.«

Tiroler Tageszeitung 

»Dieses großformatige Buch zeigt unsere Bergwelt aus ungewöhnlichen Perspektiven. Dabei klären sich mitunter verrückt klingende Fragen: Wo spazierten Saurier zum Mont Blanc? Wachsen Berge, wenn’s viel regnet? Welche Alpenseen sind tiefer als das Meer? Und wo sind die Alpen eigentlich noch wirklich wild?«

Naturfreunde Tirol

»Eine lebendige Hommage an unsere Gebirgslandschaft. Mit seiner einzigartigen Kombination aus prächtigen Bildern, tiefgründigen Erzählungen und spannenden Fakten ist dieses Buch ein umfassendes Schmökerwerk, auf das man immer wieder gern zurückgreifen wird.«

Bergauf | Österreichischer Alpenverein


»Wolfgang Heitzmann liebt die Berge und genau diese Liebe spricht aus jeder Zeile des Buches.« 

lesejury.de

»Dem Autor ist ein imposanter Bildband gelungen, der mit Geheimnissen aus einer halben Milliarde Jahren Erdhistorie überrascht.«

Deutscher Alpenverein, Sektion Köln Rheinland
 

«Im Nordwesten des schweizerischen Mittellandes erhebt sich ein Mittelgebirge, dessen Kalkgesteine in der erdgeschichtlichen Periode des Jura, vor etwa 200 bis 145 Millionen Jahren, als Sedimente in einem flachen, warmen Meer entstanden sind – daher trägt es auch den gleichen Namen. Gehoben und verfaltet wurde der Jura vor zehn bis fünf Millionen Jahren während der letzten Entstehungsphase der Alpen. Im französischen Savoyen, zwischen Chambéry und Grenoble, treffen die beiden Gebirge so nahe aufeinander, dass sich die südlichste Jurafalte direkt vor der geologisch ähnlichen Alpengruppe der Chartreuse aufwölbt. Dazwischen verbirgt sich in der Nähe des Dorfes Les Échelles eine kleine romantische Schlucht.»

Wusste ich nicht, dass sich die beiden Gebirge der Schweiz südlich von Genf fast berühren. Dass man durch die Berührungskluft wandern kann, auf der im 17. Jahrhundert erbauten „Sardinischen Strasse“. Und dass die dortigen Karsthöhlen, die Grottes de Saint Christophe, zu besuchen sind. Der Wandervorschlag „rechts die Alpen, links der Jura“ hat die Nummer 001 im rundum gewichtigen Bildbandführer „Die anderen Alpen. Wilde Landschaft, rätselhafte Plätze, alte Wege. 230 Wanderziele, die dich ins Staunen versetzen“ von Wolfang Heitzmann. Das tut er. Allein schon mit dem ersten Kapitel: „Wo die Alpen beginnen – und wo sie enden“. In Frankreich noch an den Alpilles im Herzen der Provence und natürlich an der Côte d’Azur, beispielsweise in Monaco. In Italien in der Bocchetta di Altare am Beginn (oder Ende) des Apennins und in den Julischen Alpen unweit der Adria. Sowie in Österreich im Wienerwald, im Leithagebirge und in den Ungarischen Alpen. Ungarn als neunter Alpenstaat – man lernt nie aus. Der Geschriebenstein/Írott-kő (884 m) ist der höchste Berg von Westungarn, des Burgenlandes sowie des Günser Gebirges ganz im Osten der Alpen.

Logischerweise sind nicht alle 230 Wanderziele zwischen Wien und Nizza so überraschend wie der Geschriebenstein. Schnidejoch und die Sieben Brunnen im westlichen Berner Oberland wird man vom Hörensagen kennen, ja hoffentlich erwandert haben. Das Besondere aber an Heitzmanns wunderbar illustriertem Wanderwälzer – 25 x 36 cm gross, 384 Seiten dick, gut 2800 gr schwer – liegt neben der sorgfältigen und überraschenden Auswahl der Touren in ihrer besonderen Vorstellung. Die fünf Hauptkapitel mit Titeln wie „Baustelle Bergwelt“ oder „Die Ersten da oben“ umfassen mehrere Unterkapitel mit jeweils passenden Wanderungen aus dem ganzen Alpenbogen. So werden unter „Immer der Schwerkraft nach // Wo Berge stürzen und Hänge rutschen“ unter anderen der Flimser Bergsturz, ein Blockgletscher bei St. Moritz und der Ötztaler „Vulkan-Bergsturz“ vorgestellt. Zudem werden verschiedene Themen wie Gletschertöpfe, Römerstrassen und Durchkriechsteine in eigenen Beiträgen weiter vertieft. Kurz: ein Alpenbuch mit Hand und Fuss.

Daniel Anker / wanderliteratur.ch